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Zu meiner Person

Karin Winter

  • Dipl. Pädagogin
  • Dipl. Gesundheitswissenschaftlerin (MPH)
  • Geboren 1953, verheiratet, drei erwachsene Kinder

In meiner beruflichen Tätigkeit habe ich viele Jahre in der Erziehung- und Familienberatung gearbeitet, Familien mit Kleinkindern, Schulkindern und Jugendlichen beraten. Wie viele andere Fachleute auch, bin ich lange davon ausgegangen, dass Familie im eigentlichen Sinne zu Ende ist, wenn die Kinder aus dem Haus sind und ihre eigene Familie gründen bzw. eigene Wege gehen.
Zwar war mir aus der Beratungsarbeit mit Erwachsenen bewusst, dass die Beziehung zu den Eltern und zur Herkunftsfamilie auch dann eine grosse Rolle spielt, wenn man nicht mehr zusammenlebt. Allerdings war der Blick dabei zurückgerichtet auf die Kindheit und ihre positiven oder negativen Auswirkungen auf das spätere Leben.
Als ich dann begann, als Dozentin in der Ausbildung von Altenpflegerinnen zu arbeiten, als meine eigenen Kinder nach und nach aus dem Haus gingen, ohne dass die Familie dadurch „zu Ende“ war, und als in meinem Umfeld immer mehr Freunde und Bekannte mit der Sorge um die alten Eltern beschäftigt waren, bekam ich eine neue Sicht auf die Familie – die späte Familie. Ich konnte beobachten, wie Familienbeziehungen, die lange distanziert gewesen waren, nun plötzlich wieder wichtiger und vor neue Herausforderungen gestellt wurden.
Ich stellte mir Fragen wie:
Wie gestalten und verändern sich dieBeziehungen der späten Familie?
Wie verändert sich eine Partnerschaft, wenn einer der Partner pflegebedürftig wird?
Welche Entwicklungmöglichkeiten bieten sich in diesem Lebensabschnitt?
Was braucht die späte Familie, welche Unterstützungs- und Hilfsmöglichkeiten, damit es ihr gut gehen kann?

Vieles ist neu und beschäftigt die Fachwelt erst seit einigen Jahren, neu ist vor allem, nicht allein die Mühen und Belastungen zu sehen, die es in der späten Familie reichlich gibt und die Anerkennung und Wertschätzung bedürfen, sondern auch die Ressourcen und Entwicklungsmöglichkeiten. Heute gibt es interessante Konzepte von Leben und Wohnen im Alter einschliesslich neuer Gestaltungsmöglichkeiten von innerfamiliären Beziehungen.

Auf diesem Hintergrund veränderte ich meinen Schwerpunkt in der Familienberatung hin zur Beratung der späten Familie.
Mi t meinem Handwerkszeug aus vielen Jahren Familienberatung, ergänzt durch das der Biografiearbeit und der eigenen Lebenserfahrung , stelle ich mich seither der späten Familie, ihren Angehörigen, den älteren und den jüngeren, zur Beratung zur Verfügung.